Stolz und Vorurteil … und Nazis

Autor*in: Tanja Decker, Karsten Dombrowski

Themen: Heile Familien, Extremismus

Spielerzahl: 8 bis 8

Spielleitungen: 1

Dauer:

Raum: Ein Raum mit Tisch(en) und Stühlen für acht Personen

Andere Anforderungen: Bei der Locationwahl sollte beachtet werden, dass die Teilnehmenden im Rahmen ihrer Rollen möglicherweise lautstark nationalistische und rassistische Positionen vertreten werden. Diese könnten auf Außenstehende leicht wie echte Sympathiebekundungen wirken

Beschreibung:

„Stolz und Vorurteil … und Nazis” soll auf humoristische Weise innere Widersprüche und Unlogiken der Neonazi-Szene thematisieren. Die Teilnehmer schlüpfen in die Rollen von Charakteren, die unterschiedlich tief ins Neonazi-Millieu verstrickt sind.

Im Zentrum der Handlung steht eine „gute deutschnationale Familie“ sowie die möglichen Heiratskandidaten der Töchter dieser Familie. Es geht um interne Konflikte und unbequeme Geheimnisse. Dabei lehnt sich das Spiel in Inhalt und Struktur locker an den bekannten Roman „Stolz und Vorurteil“ der britischen Schriftstellerin Jane Austen an.

Das Spiel ist in drei Akte unterteilt. Es ist für acht Charaktere geschrieben. Vier der Rollen sind weiblich, vier männlich. Zusätzlich sollte das Spiel von mindestens einer weiteren Person angeleitet und gelenkt werden.

Das Mini-Larp entstand im Rahmen des Workshops „Extremismus spielen?! – Emotionalisierung durch szenisches Spiel in der Bildungsarbeit“ der Bildungsstätte Alte Schule Anspach (basa e.V.) in Kooperation mit der Fachhochschule Köln.

Sprache: DE

Rechte:

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